Wir sind …

… ein kollektiver Zusammenschluss von vier Menschen. Uns vereinen jahrelange Erfahrungen in linken Kollektiven, Hausprojekten und anderen politischen Gruppen, in denen wir selbst mit verschiedenen Konflikten konfrontiert (gewesen) sind. Wir haben erlebt, dass viele Schwierigkeiten in den verschiedenen Projekten wiederkehren bzw. sich ähneln. Das ist ein Grund, warum wir uns entschlossen haben, uns gezielter mit Kommunikation, Konfliktdynamiken und Veränderungsprozessen zu befassen. Unser gemeinsamer fachlicher Hintergrund ist eine Mediationsausbildung. Darüber hinaus bringen wir verschiedene Kenntnisse im Bereich Kommunikation, Moderation, Coaching, (Gruppen-) Prozessbegleitung, Gewaltfreie Kommunikation, Transaktionsanalyse und Theaterpädgogik (Theater der Unterdrückten) mit. Unseren Lohnerwerb bestreiten wir durch verschiedene Berufe und Tätigkeiten.


Unser Ziel ist…

…Einzelpersonen und Gruppen mit einem emanzipatorischen Selbstverständnis in ihren Veränderungsprozessen und bei der Bearbeitung ihrer Konflikte zu begleiten. Es ist uns ein großes Anliegen euch dabei zu unterstützen handlungsfähig zu bleiben oder wieder zu werden.


Wir arbeiten

… machtsensibel und allparteilich

Wir bemühen uns, allen Prozessbeteiligten die gleiche Aufmerksamkeit und Empathie entgegenzubringen. Wir sind zwar selbst nie ganz frei von subjektiven Wahrnehmungen und Bewertungen, begreifen die Reflektion dieser Tatsache aber als wichtigen Teil unserer Arbeit. Wir versuchen, mit diesen Gegebenheiten sensibel umzugehen. Im Sinne eines selbstbestimmten Prozesses laden wir euch ein, jederzeit eine Rückmeldung zu geben, solltet ihr euch nicht (mehr) im Prozess gesehen fühlen. Diese allparteiliche Haltung verstehen wir jedoch nicht immer im Sinne einer symmetrischen Gleichbehandlung, denn diese kann aufgrund unterschiedlicher Machtpositionen die Unterschiede zwischen allen Beteiligten vernachlässigen oder verstärken. Wir gehen davon aus, dass Konflikte im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen und offenen oder verdeckten Hierarchien stehen. Unterschiedliche strukturelle Positionierungen und daraus resultierende Erfahrungen von (De-) Privilegierung können eine Konfliktbearbeitung / Begegnung auf Augenhöhe erschweren, z.B. können Heteronormativität, Sexismus, Rassismus, Klassismus und körperliche Befähigung auch für Gruppenprozesse relevant sein. Das kann (Un-) Möglichkeiten des Handelns, Denkens und Fühlens schaffen. Dies betrifft uns als begleitende Personen gleichermaßen und kann Auswirkungen auf unsere Tätigkeit im Rahmen der Konfliktbearbeitung haben. Wir als Einzelpersonen bringen unterschiedliche Privilegien oder Erfahrungen gesellschaftlicher Unterdrückung und Ausgrenzung mit. Dabei finden wir es wichtig darauf hinzuweisen, dass nicht alle Marginalisierungserfahrungen in der Gruppe vertreten sind. Falls ihr diesbezüglich bestimmte Wünsche an uns habt, teilt sie uns gerne vorab bei eurer Anfrage mit. Dann können wir gemeinsam schauen, ob es passt oder wir euch eventuell an Andere verweisen können.

… vertraulich

Alle von euch eingebrachten Inhalte werden von uns vertraulich behandelt. Reflektierende Gespräche finden nur innerhalb von Klärwerk (Intervision) oder in professioneller Beratung (Supervision) und grundsätzlich anonymisiert statt. 

…auf Basis von Freiwilligkeit und Eigenverantwortung

Wir verstehen unsere Arbeit nicht als festes Konzept sondern als Angebot. Ihr entscheidet, was ihr wann davon wie annehmen wollt. Gemeinsam mit euch schauen wir während des gesamten Prozesses, was Einzelne oder die Gruppe brauchen oder wollen. Ihr bleibt dabei stets die handelnden, entscheidenden und verantwortlichen Personen in eurem Prozess.